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warum social media nicht wirklich mein ding ist

  • thanitruong
  • 24. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

und warum ich trotzdem da bin



wenn ihr mein instagram anschaut, werdet ihr wahrscheinlich schnell merken: ich bin nicht die fotografin, die jeden tag stories postet, lange texte unter jedes bild schreibt oder ständig in die kamera spricht.

und ganz ehrlich? das hat einen einfachen grund:

das bin einfach nicht ich.



ich bin lieber hinter der kamera als davor

ich liebe es, momente festzuhalten.ich liebe es, zu beobachten.ich liebe es, im richtigen augenblick auf den auslöser zu drücken. was ich nicht liebe: ständig im mittelpunkt zu stehen, in die kamera zu reden, trends nachzumachen, jeden tag präsent sein zu müssen, nur um sichtbar zu bleiben.

das fühlt sich für mich nicht natürlich an.

und wenn etwas nicht natürlich ist, passt es nicht zu meiner persönlichen art, als auch meiner art zu arbeiten.


ich möchte, dass meine bilder für sich sprechen

in einer zeit, in der man gefühlt ständig sichtbar sein muss, habe ich mich bewusst dafür entschieden, meine energie woanders hineinzustecken:

in meine fotografie.


ich möchte lieber zeit damit verbringen, eure bilder zu bearbeiten, eure galerien fertigzustellen, eure momente sorgfältig auszuwählen, als stundenlang zu überlegen, welcher trend gerade funktioniert oder welcher reel-sound gerade besonders viel reichweite bringt. ich wünsche mir,dass meine arbeit für sich spricht. dass meine bilder zeigen, wer ich bin und wie ich arbeite - nicht meine fähigkeit, social media zu bespielen.


natürlich gehört social media heute dazu

ich bin selbständig und natürlich weiß ich, wie wichtig social media heute für sichtbarkeit ist.

gerade als fotografin. es ist ein wichtiger weg, um gefunden zu werden und meine arbeit zu zeigen - deshalb bin ich da.

aber ich möchte mich dafür nicht verbiegen.

ich habe mich nicht selbständig gemacht, um ständig das gefühl zu haben, jemand sein zu müssen, der ich nicht bin.


ich möchte lieber fotografieren als performen

ich weiß, dass mir viele dinge geraten werden.

mehr stories, mehr reels, mehr text, mehr sichtbarkeit, mehr persönlichkeit vor der kamera.

und ich verstehe, warum. aber ich bin fotografin.

meine arbeit ist es nicht,j eden trend mitzumachen oder täglich content zu produzieren.

meine arbeit ist es, eure schönen momente festzuhalten und sie mit viel sorgfalt zu bearbeiten und zu liefern. genau darauf möchte ich meinen fokus legen.


weniger laut. dafür echt.

deshalb findet ihr auf meinem social media vielleicht nicht jeden tag neue stories. keine langen captions unter jedem post. kein ständiges „hey leute“.

dafür findet ihr dort das, was mir wirklich wichtig ist: echte momente, ehrliche bilder, natürliche emotionen - das, worauf es wirklich ankommt.

genau das macht meine fotografie aus.

und genau deshalb vertraue ich darauf, dass die richtigen menschen meine arbeit sehen und fühlen, was ich damit sagen möchte.


wenn ihr euch darin wiederfindet

wenn auch ihr keine lauten inszenierungen mögt, wenn ihr euch mehr echtheit als perfektes marketing wünscht, wenn ihr lieber fühlt als performt,

dann passen wir vielleicht ziemlich gut zusammen.


 
 
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